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Das erklärungsbedürftige Produkt und die Videopizza. Ein Erklärungsversuch.

Eins ist klar: jeder will wissen wofür er sein Geld ausgibt und zwar bevor er den Vertrag unterschreibt. Wenn man ein Auto oder eine Spülmaschine kauft, weiß man ja auch im allgemeinen, wofür man das Gerät braucht, was es können soll und wie es aussehen soll. Nicht so mit Videos, die sind dann doch erklärungsbedürftig.

Video ist in, Video ist hip, Video ist im Zeitalter des Web 2.0 notwendig! Denn es vermittelt in viel kürzerer Zeit viel mehr Informationen und Eindrücke als ein Text. Wenn man den Aussagen Glauben schenken möchte, dass ein Suchender im Internet nur eine ein kurze Sekunde verweilt bevor er entscheidet, ob die aufgerufenen Seite gelesen wird oder weiterklickt, dann ist ein Video schon eine ziemlich schlaue Investition in eine Webpräsenz. Denn ein hippes Video, das zu liefern verspricht, was gesucht ist, wird immer eher angeklickt als ein grauer Text mit selbem Inhalt. Der Spaßfaktor zählt eben.

Vor diesem Hintergrund habe ich mehr als einmal die Frage gehört: „Was kostet denn so ein Video für meine Webseite?“. Gegenfrage: „Wie lang ist ein Stück Band?“. Es kommt drauf an, was man möchte: Die Länge, der Aufwand, Drehorte, Musik, Schauspieler… und in wiefern passt es eigentlich in meine Kommunikationsstrategie und ist mein Image und CI eigentlich noch up to date? Ein Auto kostet ja auch nicht immer gleich. Der Tata ist günstiger als der Mercedes Benz. Und wir alle wissen warum. Bei Video wissen wir das aber nicht.

Also, es muss eine Lösung her, die schnell und einleuchtend erklärt, woraus sich der Preis des Videos zusammensetzt. Das könnte ein Video sein. Oder ein Angebot wie ich es geschrieben habe mit Analogie zur italienischen Küche. Denn Pizza kennt jeder, oder?

Im folgenden also eine kleine Anlage zum Angebot für ein Video. Viel Spaß dabei!

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Auf dem Pferderücken quer durch Europa:
Die Geschichte einer ungewöhnlichen Frau anhand einer abenteuerlichen Reise.

Dagmar mit ihrem Pferd

Vom mediterranen Andalusien, durch das weinreiche französische Languedoc, ins folkloristische Oberbayern, bis Tirol. Wir begleiten eine Frau, deren Lebensgeschichte für drei reichen würde, auf ihrem 3000 km langen Ritt zurück nach Deutschland und erleben mit ihr, wovon tausende träumen und was nur wenige sich wagen: Zeit mit sich selbst zu verbringen. So könnten unsere Vorfahren vor 500 Jahren gereist sein, langsam und ohne die Sicherheit jemals ans Ziel zu gelangen. Was wird sie erleben? Was erwartet sie im Norden? Wie weit wird sie kommen? Kann dieser lange Ritt die intensive Sehnsucht eines Traumes erfüllen?

Der lange Ritt zurück ist unser derzeitiges Dokuprojekt. Es kam ganz plötzlich auf. An meinen Geburtstag erzählte Dagmar mir, sie würde nach Deutschland reiten. Alleine mit zwei Pferden und einem Hund. Da war nichts überhebliches an ihr, kein sich an die Brust klopfen, nur eine stille Entschlossenheit, ein bisschen Wehmut und ein abenteuerliches Funkeln in ihren blauen Augen.

Ich bin ein wenig neidisch, aber ich weiß auch, dass ich noch nicht soweit bin. Dafür habe ich die einmalige Gelegenheit, diesen langsamen, unsicheren und aufregenden Weg zu filmen und Dagmar zu helfen, 3000 km, vielleicht auch noch mehr mit ihren Pferden zurückzulegen. Morgen abend filmen wir die letzten Teile für unseren Teaser und dann geht die Reise auch schon bald los.

Avanti galoppi.